Die Fünf Elemente im Zyklus

Die Fünf Elemente sind in einem Kreis angeordnet, sie bedingen einander und wandeln sich beständig. Der Zyklus der Elemente spiegelt sich in allen Dingen unseres Lebens wider. Ob Tages- oder Jahreszeiten, Pflanzen- oder Tierwelt oder unser eigener Lebenszyklus – alles lässt sich mit dem universellen Elementekreislauf erfassen.

5 Elemente im Fütterungszyklus

Der Fütterungszyklus

Stehen die Fünf Elemente in einem harmonischen Gleichgewicht zu einander, nährt jedes Element das darauf folgende wie eine Mutter ihr Kind.

Holz ist die Mutter des Feuer-Elementes. Ohne Brennholz kann es kein Feuer geben und die Stärke und Qualität des Holzes entscheidet darüber, wie lange und intensiv das Feuer brennen kann. Ist die ‚Mutter’ Holz schwach, muss das ‚Kind’ Feuer hungern. Legt man dagegen zuviel Holz auf einmal ins Feuer, erlöscht die Flamme.

Feuer ernährt das Erd-Element. Die Asche des verbrannten Holz-Elementes gibt der Erde Kraft. Bekommt das ‚Kind’ Erde nicht genug Dünger von seiner Mutter Feuer, kann es nicht wachsen und bleibt schwach und klein. Zuviel Asche/Dünger deckt die Erde zu und erstickt sie.
 
Gesund und vital mit den fünf Elementen von Daniela HerzbergErde gibt seine Kraft an das Metall-Element. Aus dem Schoss von Mutter Erde gewinnen wir das Metall. Eine schwache Erde bringt keine Bodenschätze hervor, das ‚Kind’ Metall bleibt schwach und kränklich. Ist die Erde jedoch übermächtig stark, kann man kaum an das wertvolle Metall gelangen.
 
Metall  ist die Mutter des Wasser-Elementes. Wasser ist nur dann lebendig, wenn es voller wertvoller Mineralien steckt. Ein schwaches Metall kann sein ‚Kind’ Wasser nicht nähren, das Wasser bleibt ohne Lebenskraft. Ein Zuviel an Metall dagegen macht das Wasser ungenießbar, es entstehen Ablagerungen.

Wasser schließlich gibt dem Holz-Element Kraft. Keine Pflanze kann wachsen, wenn sie nicht regelmäßig gegossen wird. Je größer das Kind ‚Holz’, desto mehr Feuchtigkeit (Nahrung) braucht es. Übergießt man jedoch eine Pflanze, vermodert sie.

 

Die 5 Elemente im Kontrollzyklus

Der Kontrollzyklus

Was aber passiert, wenn eines der Elemente fehlt und zwei Elemente aufeinander stoßen, die sich nicht gegenseitig nähren? Wie schädlich das Fehlen des Mutterelementes ist, hängt immer von der Stärke des betroffenen ‚Kindes’ ab. Ein starkes Element verkraftet den Verlust sicher besser als ein ohnehin schon geschwächtes.
Auch der Kontrollzyklus kann der Erhaltung des Gleichgewichtes dienen. Am Anschaulichsten lässt sich das wieder mit dem Familienmodell erklären: Wenn ein ‚Kind’ über die Stränge schlägt – also zu stark wird – greift die Großmutter regulierend ein und weist die überschüssige Energie in ihre Schranken.

Holz kontrolliert die Erde. Fehlt zwischen Holz und Erde das Feuer, ist die Wirkung vergleichbar mit einem Baum, der dem Boden langsam aber sicher die Kraft entzieht, bis er vollkommen ausgelaugt ist.

Feuer kontrolliert das Metall. Kann das Feuer nicht über die Erde ins Metall fließen, schmilzt es mit seiner Kraft das Metall und zerstört seine Form.

Erde kontrolliert das Wasser. Fehlendes Metall zwischen Erde und Wasser, lässt sich das mit einem Erdwall vergleichen, der das Wasser am fließen hindert. Kleinere Mengen Erde, die direkt aufs Wasser treffen, verschmutzen es.

Metall  kontrolliert das Holz. Fehlt das Wasser zwischen Metall und Holz, trifft die scharfe Axt unmittelbar auf den Baum und fällt ihn. Das Holz kann nicht weiter wachsen.

Wasser kontrolliert das Feuer. Nährt das Wasser das Holz, so kommt seine Kraft dem Feuer-Element zugute. Ohne Holz löscht es das Feuer aus, die Flamme stirbt.